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Gemeinschaft Slavgorod |
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Im Gebiet Altai (südwest Sibirien) leben zwei Schwestern: Sr. Maria Hammerer und Sr. Margareta Ryf. Das ist eine der ärmsten Regionen Russlands. Die Hälfte der Einwohner sind deutschstämmig. Es gibt im Ort und in der Umgebung ca. 5.000 Katholiken, aber von Jahr zu Jahr werden sie weniger. Viele entfliehen dem Elend und suchen eine bessere Zukunft in Deutschland. Zurück bleiben die Alten und zerissene Familien. Die Aufgabe der Schwestern ist sehr vielfältig. „Wir möchten den Armen das Evangelium bringen, denen, die an der untersten Sprosse der Sozialleiter kleben“, beschreiben sie ihren Einsatz. Möglichkeiten dazu haben sie mehr als genug: mit dem städtischen Sozialamt organisieren sie eine tägliche Mahlzeit für 150 Kinder. Mit fachlichem Rat und mit Spendegeldern unterstützen sie auch ein Alters- und Behindertenheim. Mit Erste-Hilfe-Paketen kämpfen sie gegen den Hungertod und mit Kohlen gegen das Erfrieren. Ihnen ist es bewusst, dass sie ohne finanzielle Unterstützung der Sponsoren nicht viele Projekte betreuen können. Für diese Unterstützung sind sie allen sehr dankbar. Bei dieser Arbeit geht es ihnen nicht nur um Sozialprojekte. Es geht um Sinn. Und den finden mehr und mehr Menschen im Evangelium. Langsam wächst die kleine Gemeinde. Immer mehr bitten die Menschen um die Taufe, oder um andere Sakramente. Die Schwestern bereiten sie vor. Mehrmals im Jahr informieren die Schwestern alle Sponsoren über ihre Arbeit. Hier der neueste Rundbrief. |
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