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„Man sieht nur mit dem Herzen gut!“ - Firmung in Einsiedeln
Die 38 Mädchen und Jungen aus mehreren Gemeinden Liechtensteins, die sich im Kloster St. Elisabeth auf die Firmung vorbereitet hatten, empfingen am vergangenen Samstag, den 19. Juni, das Sakrament von Bischof Erwin Kräutler in der Kloster – und Wallfahrtskirche in Einsiedeln. „In der Firmvorbereitung haben wir viel über dich gehört und waren bei der Begegnung mit dir sehr beeindruckt, wie viel Mut du hast, dich so für die Rechte der Indios und für den Regenwald einzusetzen. Wir freuen uns, dass du uns firmen kannst!“ Mit diesen Worten begrüsste eine Firmkandidatin den Bischof. Denn an einem Begegnungsabend lernten ihn die Firmlinge zusammen mit ihren Eltern und Paten bereits persönlich kennen. Alle waren begeistert von seiner einfachen Lebensweise und seinem kompromisslosen christlichen Lebenszeugnis. Bischof Erwin konnte überzeugend an vielen Beispielen aus dem Leben seiner Diözese am Xingu in Brasilien aufzeigen, wie sich die christliche Liebesbotschaft erst im Engagement zeigt. In der Predigt warb er mit dem Vergleich zum Navigationsgerät bei der Autofahrt dafür, sich dem Geist Gottes auf dem Lebensweg anzuvertrauen, um das richtige Gespür für die notwendigen Schritte entwickeln zu können. Den Paten legte er die Begleitung der gefirmten Jugendlichen ans Herz. So wurde auch in der Firmvorbereitung ein besonderer Akzent auf die Bestärkung eines vertrauensvollen Kontaktes zwischen Paten und Gefirmten gelegt, insbesondere beim ganztägigen Vertrauensweg. In den gemeinsam formulierten und gestalteten Texten kam dies auch während der Firmfeier zum Ausdruck. Ein Vater bat stellvertretend für alle Eltern den Bischof um die Firmung der Kinder und brachte die christliche Hoffnung auf den Punkt: „Die Sakramente sind Zeichen, dass Gott uns Menschen nahe ist und uns liebt. Der Hl. Geist, der Geist der Liebe, soll sie auf ihrem Weg begleiten und im Glauben und in der Liebe bestärken.“
Profess-Jubiläum in Steinerberg Die Wettervorhersage für den Pfingstmontag: Sonne pur! ENDLICH!!! Bestellt natürlich für den Festtag in Steinerberg: Sr. Benigna und Sr. Dolorosa 65 Jahre Profess, Sr. Hilde 60 Jahre und Sr. Lisbeth 50 Jahre. Um 10.30 Uhr begann sich die festlich geschmückte Kapelle mit den Gästen und einigen Bewohner/innen des St. Annaheimes zu füllen. Der Gottesdienst konnte beginnen. Herr Pfarrer Dober stand ihm vor, Sr. Zita hielt die Einleitung und brach uns in der Homilie das Wort Gottes. Vier Frauen bereicherten die Feier mit ihrem Spiel. Aus Schaan waren gute Sängerinnen gekommen… Nach dem Gottesdienst erfreuten wir uns in der Pergola am festlich vorbereiteten Apero und genossen das Beisammensein bei herrlichem Sonnenschein.
Unterdessen hatten fleissige Hände den Speisesaal gastlich vorbereitet. Das Mittagsmahl konnte beginnen. Es mundete köstlich, und wir sagen grossen Dank dem Küchenpersonal des St. Annaheimes und den Frauen im Service. Einige Schaaner Sängerinnen gaben sogar zwei Lieder zum Besten – wie früher! Für alle Unterstützung und Verbundenheit möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Schwestern ASC, St. Annheim, vor allem die Jubilarinnen
Das war das Motto des 2. Oekumenischen Kirchentages vom 12.-16. Mai in München. Wir Schwestern vom Schweizer Zusammenschluss hatten beschlossen, daran Teil zu nehmen allerdings nur vom 14.-16. Mai. Wir waren Gäste bei unseren Kroatischen Mitschwestern. Nach der Ankunft hatten wir uns zuerst ins Programmheft zu vertiefen – gut 700 Seiten – und auszuwählen unter ca. 3000 verschiedenen Angeboten an Gottesdiensten, Vorträgen, Podiumsgesprächen, Meditationen, Konzerten… Am Schluss brummten uns die Köpfe, aber wir schafften es, für den Samstag das auszulesen, was uns interessierte, und was von der Zeit her möglich war. München war überschwemmt mit unterschiedlichsten Leuten. Wir erkannten uns am orangen Schal, den die meisten umgebunden hatten. Auffallend viel Jugendliche waren zu sehen. Es herrschte eine gelöste, fröhliche Atmosphäre – man sprach sich an, schenkte sich ein Lächeln, kam ins Gespräch… Und es war zu tiefst erfahrbar, dass es Jesus Christus ist und seine Botschaft, die uns alle verbindet – Einheit in der Verschiedenheit – versöhnte Vielfalt. Gedanken aus dem Programmheft: Obwohl in der Oekumene Unterschiede weiterhin bestehen und manche Hürden auf dem Weg zur Einheit noch nicht überwunden sind, wissen Christinnen und Christen in allen Konfessionen: uns verbindet viel mehr, als uns trennt. Deshalb lassen wir uns nicht entmutigen. In München wollen und werden wir ökumenische Gemeinschaft erleben und feiern. Aus dem miteinander geteilten Glauben erwächst eine Zuversicht, wie sie auch im biblischen Leitwort des 2. ÖKT zum Ausdruck kommt: „Damit ihr Hoffnung habt“. Diese Zusage und Einladung gilt sowohl für den Weg der Ökumene als auch generell für die Menschen, die nach Orientierung suchen, und für uns alle, die wir in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche und neuer Ungewissheiten leben.
Diese Aussagen wurden am Kirchentag Erfahrung, die wir alle mit nach Hause trugen, kleine Samenkörner, die wir in die Erde unseres Alltags säen, und die keimen und wachsen werden. Sr. Johanna
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Jahresprogramm vom Kloster St. Elisabeth, Schaan/FL - 2010 Kursangebote oder Projekt "Brot & Rosen"
Sonst wird es auf Wunsch gerne zugesandt (Tel: 00423/239 64 44).
Neu beim Projekt "Brot und Rosen" im Jahr 2010:
23.-30. Januar; 17.-24. Februar; 18.-25. September. Mehr...
persönlichen Berufung. Mehr... Manche Veranstaltungen führen wir in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung Stein Egerta, Schaan und dem Haus Gutenberg, Balzers, durch. Weitere Informationen zu den Angeboten des Projekts "Brot und Rosen" oder zu den Kursangeboten |
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