beim Projekt "Brot und Rosen" im August und September 2010:

   

 Von 5. Juli bis 1. August - keine Gottesdienste und keine Kurse im Kloster St. Elisabeth

 

 Kontinente - unsere Zeitschrift

„Man sieht nur mit dem Herzen gut!“ - Firmung in Einsiedeln

 

Die 38 Mädchen und Jungen  aus mehreren Gemeinden Liechtensteins, die sich im Kloster St. Elisabeth auf die

Firmung vorbereitet hatten, empfingen am vergangenen Samstag, den 19. Juni, das Sakrament von Bischof

Erwin Kräutler in der Kloster – und Wallfahrtskirche in Einsiedeln.

    

„In der Firmvorbereitung haben wir viel über dich gehört und waren bei der Begegnung mit dir sehr

beeindruckt, wie viel Mut du hast, dich so für die Rechte der Indios und für den Regenwald einzusetzen.

Wir  freuen uns, dass du uns firmen kannst!“ Mit diesen Worten begrüsste eine Firmkandidatin den

Bischof. Denn an einem Begegnungsabend lernten ihn die Firmlinge zusammen mit ihren Eltern und Paten

bereits persönlich kennen. Alle waren begeistert von seiner einfachen Lebensweise und seinem kompromisslosen

christlichen Lebenszeugnis. Bischof Erwin konnte überzeugend an vielen Beispielen aus dem Leben seiner

Diözese am Xingu in Brasilien aufzeigen, wie sich die christliche Liebesbotschaft erst im Engagement zeigt.

In der Predigt warb er mit dem Vergleich zum Navigationsgerät bei der Autofahrt dafür, sich dem Geist Gottes

auf dem Lebensweg anzuvertrauen, um das richtige Gespür für die notwendigen Schritte entwickeln zu können.

Den Paten legte er die Begleitung der gefirmten Jugendlichen ans Herz. So wurde auch in der Firmvorbereitung

ein besonderer Akzent auf die Bestärkung eines vertrauensvollen Kontaktes zwischen Paten und Gefirmten

gelegt, insbesondere beim ganztägigen Vertrauensweg. In den gemeinsam formulierten und gestalteten Texten

kam dies auch während der Firmfeier zum Ausdruck.

Ein Vater bat stellvertretend für alle Eltern den Bischof um die Firmung der Kinder und brachte die christliche

Hoffnung auf den Punkt: „Die Sakramente sind Zeichen, dass Gott uns Menschen nahe ist und uns liebt.

Der Hl. Geist, der Geist der Liebe, soll sie auf ihrem Weg begleiten und im Glauben und in der Liebe bestärken.“

 

 

Profess-Jubiläum in Steinerberg

Die Wettervorhersage für den Pfingstmontag: Sonne pur! ENDLICH!!! Bestellt natürlich für den Festtag in

Steinerberg: Sr. Benigna und Sr. Dolorosa 65 Jahre Profess, Sr. Hilde 60 Jahre und Sr. Lisbeth 50 Jahre.

Um 10.30 Uhr begann sich die festlich geschmückte Kapelle mit den Gästen und einigen Bewohner/innen des

St. Annaheimes zu füllen. Der Gottesdienst konnte beginnen. Herr Pfarrer Dober stand ihm vor, Sr. Zita hielt die

Einleitung und brach uns in der Homilie das Wort Gottes.

                       

Vier Frauen bereicherten die Feier mit ihrem Spiel. Aus Schaan waren gute Sängerinnen gekommen…

Nach dem Gottesdienst erfreuten wir uns in der Pergola am festlich vorbereiteten Apero und genossen das

Beisammensein bei herrlichem Sonnenschein.

  

Unterdessen hatten fleissige Hände den Speisesaal gastlich vorbereitet. Das Mittagsmahl konnte beginnen.

Es mundete köstlich, und wir sagen grossen Dank dem Küchenpersonal des St. Annaheimes und  den Frauen

im Service.  Einige Schaaner Sängerinnen gaben sogar  zwei Lieder zum Besten – wie früher!

Für alle Unterstützung und Verbundenheit möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

   Schwestern ASC, St. Annheim, vor allem die Jubilarinnen

 

 

Damit ihr Hoffnung habt

Das war das Motto des 2. Oekumenischen Kirchentages vom 12.-16. Mai in München.  Wir Schwestern

vom Schweizer Zusammenschluss hatten beschlossen, daran Teil zu nehmen allerdings nur vom 14.-16.

Mai. Wir waren Gäste bei unseren Kroatischen Mitschwestern.

Nach der Ankunft hatten wir uns zuerst ins Programmheft zu vertiefen – gut 700 Seiten – und

auszuwählen unter ca. 3000 verschiedenen Angeboten an Gottesdiensten, Vorträgen,

Podiumsgesprächen, Meditationen, Konzerten… Am Schluss brummten uns die Köpfe, aber wir schafften

es, für den Samstag das auszulesen, was uns interessierte, und was von der Zeit her möglich war.

München war überschwemmt mit unterschiedlichsten Leuten. Wir erkannten uns am orangen Schal, den

die meisten umgebunden hatten. Auffallend viel Jugendliche waren zu sehen. Es herrschte eine gelöste,

fröhliche Atmosphäre – man sprach sich an, schenkte sich ein Lächeln, kam ins Gespräch… Und es war

zu tiefst erfahrbar, dass es Jesus Christus ist und seine Botschaft, die uns alle verbindet – Einheit in

der Verschiedenheit – versöhnte Vielfalt.

             

    Gedanken aus dem Programmheft:

    Obwohl in der Oekumene Unterschiede weiterhin bestehen und manche Hürden auf dem Weg zur

    Einheit noch nicht überwunden sind, wissen Christinnen und Christen in allen Konfessionen: uns

    verbindet viel mehr, als uns trennt. Deshalb lassen wir uns nicht entmutigen. In München wollen

    und werden wir ökumenische Gemeinschaft erleben und feiern. Aus dem miteinander geteilten

    Glauben erwächst eine Zuversicht, wie sie auch im biblischen Leitwort des 2. ÖKT zum Ausdruck

    kommt: „Damit ihr Hoffnung habt“. Diese Zusage und Einladung gilt sowohl für den Weg der

   Ökumene als auch generell für die Menschen, die nach Orientierung suchen, und für uns alle,

   die wir in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche und neuer Ungewissheiten leben.

 

Diese Aussagen wurden am Kirchentag Erfahrung, die wir alle mit nach Hause trugen, kleine

Samenkörner, die wir in die Erde unseres Alltags säen, und die keimen und wachsen werden.

Sr. Johanna

 

 

Jahresprogramm vom Kloster St. Elisabeth, Schaan/FL  -  2010

        Kursangebote   oder   Projekt  "Brot & Rosen"

          

        Sonst wird es auf Wunsch gerne zugesandt (Tel: 00423/239 64 44).

     

  Neu beim Projekt "Brot und Rosen" im Jahr 2010:

  • Dreimal im Jahr besteht eine Möglichkeit die ganze Woche einen Rastplatz zu machen:

               23.-30. Januar; 17.-24. Februar; 18.-25. September.  Mehr...

  • Rythmisch beschwingtes Singen: einmal monatlich. Erster Termin am 15. Januar. Mehr...
  • Stille - Übungen, die den Alltag begleiten: 9.; 16. und 23. März.   Mehr...
  • Eine Nacht im Kloster für Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren: 1. April. Mehr...
  • Mit Farben Gott suchen: 24. August. Mehr...
  • Projekt Perspektiven: Begleitungsgespräche für Menschen auf der Suche nach ihrer

          persönlichen Berufung. Mehr...

   Manche Veranstaltungen führen wir in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung Stein Egerta,

   Schaan und dem Haus Gutenberg, Balzers, durch.

   Weitere Informationen zu den Angeboten des Projekts "Brot und Rosen"  oder zu den Kursangeboten  

 

 

Kontinente - unsere Zeitschrift

Entdecken Sie mit Kontinente die ganze Welt in einem Magazin .

Reisen Sie in die Weltkriche, tauchen Sie ein in fremde Kulturen

und entdecken Sie den Reichtum anderer Völker in exklusiven

Reportagen mit faszieniernden Fotos.

Kontinente bringt Leben und Glauben von Menschen aus aller

Welt zu Ihnen nach Hause.

Kontinente informiert Sie auch über den Einsatz der engagierten

Christinnen und Christen und über die Missionsarbeit der 27

Ordensgemeinschaften aus dem ganzen deutschsprachigen Raum.

Im mittleren Teil erfahren Sie mehr von uns - Anbeterinnen des

Blutes Christi und von unseren Mitbrüdern, den Missionaren vom

Kostbaren Blut - weltweit.

In jeder kontinente-Nummer ein Extraheft für die Kleinen.

Mehr unter www.kontinente.org

Alle 2 Monate neu für nur 23.00 CHF oder 10.80 Euro im Jahr.

Die Zeitschrift kann über das Kloster St. Elisabeth abonniert werden.

Tel  00423/ 239 64 44

   

  kontinente-Titelseite der Ausgabe 04-2010.