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Der Glaube fällt nicht vom Himmel Sich eine Woche lang am Rastplatz ausruhen. Eine schöne Vorstellung. 42 Frauen und Männer machten diese Idee jetzt für sich wahr. Sie tankten im Kloster St. Elisabeth in Schaan spirituell auf, stärkten sich in der Gemeinschaft mit den Ordensfrauen und in den Vorträgen, Meditationen und Gottesdiensten mit Pfarrer Roland Breitenbach. Menschen aus Ländern der Bodensee-Region trafen sich diesmal beim Rastplatz, aus der Schweiz und Liechtenstein, aus dem Allgäu, Baden, Nordbayern und sogar aus Thüringen. Zum zwölften Mal hielt Pfarrer Breitenbach aus Schweinfurt (Nordbayern) diese Kurswoche in St. Elisabeth. Viele Teilnehmer gönnen sich seit Jahren den Rastplatz im Januar, aber es sind immer wieder auch neue Gesichter in der Gruppe. Sie leben sich schnell ein in der Geborgenheit, die die Gemeinschaft der Schwestern vorlebt und von der sie sich gern anstecken lassen. In der Gruppe waren auch Schwestern verschiedener Orden, ein weiterer katholischer Priester und heuer erstmals auch ein evangelischer Pfarrer. So gab es an einem Abend sogar einen ökumenischen Gottesdienst, den Pfarrer Breitenbach und Pfarrer Marcus Döbert gemeinsam feierten. In diesem Jahr hieß das Thema „Der Glaube fällt nicht vom Himmel“. Pfarrer Breitenbach zeigte beispielhaft am Leben Jesu, was der an Erziehung, Enttäuschungen, Vorurteilen und Einsamkeit auszuhalten hatte und was die Menschen daraus lernen können für ihr Leben. In der Morgenstunde in der Kapelle, während draußen die Dunkelheit wich, lud er ein, sich Gedanken über die Gedanken zu machen. Einprägsam sein Rat, negative Gedanken wie kleine Schiffchen auf einen rasch fließenden Bach zu setzen und ziehen zu lassen.
Wichtiger Abschluss des Tages war der abendliche Gottesdienst mit der Hausgemeinschaft, bei dem sich die Gäste auch als Lektoren, Musiker und Kommunionhelfer einbrachten. Nach dem gemeinsamen Abendessen war stets Gelegenheit, noch zusammen zu sitzen, sich über den Tag oder auch den Alltag daheim auszutauschen. So wachsen während des Rastplatzes Verbindungen, die auch über das Jahr bis zum nächsten Mal anhalten. Barbara Bedacht, Teilnehmerin
Wahlen im Kloster St. Elisabeth Auf der ganzen Welt wird gewählt: in Aegypten, in Frankreich, in den USA… Wir hören von Wahlkampagnen, Wahlprogrammen, Wahlversprechen…Lächelnde Gesichter schauen uns von den Plakatwänden entgegen. Am 16. und 17. Januar 2012 wurde im Kloster St. Elisabeth eine neue Leitung gewählt. Hat jemand davon gehört durch irgendwelche Propaganda? All das gibt es im Kloster nicht. Die Wahlen sind in der Gemeinschaft eingebettet und getragen von einem intensiven spirituellen Prozess, geprägt von Gebet und Gespräch. Besonders wichtig: das Hören auf Gott und auf die Mitschwestern. Die Schwestern machten sich zunächst Gedanken über die Herausforderungen, die während der kommenden vier Jahre auf die Gemeinschaft zukommen und die Qualitäten, welche die Mitglieder der neuen Leitung mitbringen sollten. Natürlich wird auch im Kloster über mögliche Kandidatinnen geredet. Die Schwestern versuchen, dies in Ehrfurcht vor der einmaligen Persönlichkeit jeder einzelnen zu tun. Jede hat ihre persönlichen Gaben, aber nicht alle die Gabe der Leitung und nicht alle die Qualitäten, welche für die kommenden vier Jahre notwendig sind. 27 Schwestern aus der ganzen Region wählten am 16. und 17. Januar, im Beisein einer Delegation der Generalleitung, folgende drei Schwestern in die neue Leitung: Sr. Judith Kuman, Regionalleiterin Sr. Elisabeth Müller, Regionalrätin Sr. Bärbl Aichele, Regionalrätin. Sr. Judith war während der letzten zwei Amtsperioden bereits Regionalrätin und konnte so viel Leitungserfahrungen sammeln. Die gebürtige Kroatin lebt seit ihrer Jugend im deutschsprachigen Raum und schloss sich 1969 in Schaan den Anbeterinnen des Blutes Christi an. Sie ist ausgebildete Sozialpädagogin. Sr. Elisabeth Müller, von Beruf Krankenschwester und Krankenseelsorgerin, diente der Gemeinschaft bereits während einer Amtszeit von vier Jahren als Regionalrätin und Sekretärin. Sr. Bärbl Aichele wurde neu ins Leitungsteam gewählt. Sie lebt zurzeit in Muolen, Schweiz, wo sie den Pfarrhaushalt führt und in der Pfarrei verschiedenste Funktionen wahrnimmt, vor allem in der Jugendarbeit. (v.l.) Sr. Bärbl, Sr. Judith und Sr. Elisabeth
Die drei Schwestern werden im März ihre Aufgabe offiziell übernehmen. Sie dürfen mit der Mitverantwortung ihrer Mitschwestern rechnen. Herzliche Glück- und Segenswünsche. Sr. Johanna Rubin, ASC
Jesus stellt die Liebe in die Mitte – Liebe zu Gott, den Mitmenschen und zu sich selbst. Diesen Text wählten die drei Jubilarinnen Sr. Cordula Heizmann, Sr. Elisabeth Huber und Sr. Ermelinde Kräutler (v.r.) zum Leitmotiv ihres Festes.
Bischof Erwin Kräutler griff in seiner Festpredigt den Gedanken auf. Gott hat uns zuerst geliebt. Was kann da die Antwort des Menschen anderes sein, als die Liebe? Liebe kann kein Gebot sein. Sie kommt als freie Antwort aus dem Herzen des Menschen. 50 Jahre lang haben die drei Jubilarinnen diese Antwort der Liebe zu leben versucht. Und es bleibt ihre Aufgabe wie es auch unser aller Aufgabe ist.
Die Liebe ist sehr konkret. Sie geht auch durch den Magen. Das feierten wir zusammen mit den Gästen beim anschliessenden Mittagessen. Das Bläserquartett, das schon den Gottesdienst mit festlich feierlichen Klängen umrahmte, erfreute die Gäste auch jetzt mit ihren musikalischen Einlagen. Das ungezwungene Plaudern und auch der humoristische „Rückblick“ ins Leben der Jubilarinnen verstärkten die Beziehungen untereinander. Sr. Zita Resch dankte allen für das Mitgestalten und Mitfeiern des Gottesdienstes und des gesamten Festes. Sr. Lisbeth Reichlin, ASC
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Jahresprogramm vom Kloster St. Elisabeth, Schaan/FL - 2012 Kursangebote (Rastplatz, Exerzitien, Lesungen, Gespräche, Quellentag, Auszeit, und andere diverse Kurse) oder "Brot & Rosen" (Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit, Wallfahrten...)
Sonst wird es auf Wunsch gerne zugesandt (Tel: 00423/239 64 44).
Neu bei "Brot und Rosen" im Jahr 2012:
Manche Veranstaltungen führen wir in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung Stein Egerta, Schaan und dem Haus Gutenberg, Balzers, durch. |
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Kontinente - unsere Zeitschrift Kontinente hat sich verändert. Fünf Jahre nach der Fusion der beiden Zeitschriften kontinente und missio aktuell hat die Herausgebergemeinschaft aus zwei Werken und 25 Orden entschieden, künftig erheblich stärker mit einer Stimme zu sprechen und somit die Strahlkraft der Anliegen straffer zu bündeln. Kontinente bringt in exklusiven Reportagen mit faszieniernden Fotos Leben und Glauben von Menschen aus aller Welt zu Ihnen nach Hause. Kontinente informiert Sie auch über den Einsatz der engagierten Christinnen und Christen und über die Missionsarbeit der 27 Ordensgemeinschaften aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Im mittleren Teil erfahren Sie mehr von uns - Anbeterinnen des Blutes Christi und von unseren Mitbrüdern, den Missionaren vom Kostbaren Blut - weltweit. Lesen Sie hier (PDF: 1,2 MB) die neueste Ausgabe des Eigenteils. Und hier immer das Aktuelle und mehr davon: www.kontinente.org Alle 2 Monate neu für nur 25.00 CHF oder 12.90 Euro im Jahr. Die Zeitschrift kann über das Kloster St. Elisabeth abonniert werden. Tel 00423/ 239 64 44 |
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