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100 Jahre ASC in Liechtenstein


100 Jahre ASC in Liechtenstein –

Mit Maria De Mattias im Laufschritt durch unsere Geschichte

 
Eine ehemalige Schülerin der „Höheren Töchterschule St. Elisabeth“ in Schaan führt ein (fiktives) Gespräch mit der Gründerin des Ordens der „Anbeterinnen des Kostbaren Blutes“, Maria De Mattias, aus Anlass des 100-Jahre-Jubiläums der ASC-Schwestern in Liechtenstein
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FL: Liebe Maria De Mattias, ich freue mich, Ihnen zu begegnen. In der Schule habe ich einmal von Ihnen gehört, aber vieles seither vergessen. Nun sollen es 100 Jahre sein, dass Sie mit Ihren Schwestern hier im Fürstentum Liechtenstein wirken. Wie kommt es, dass Sie ausgerechnet in diesem kleinen Land Fuss gefasst haben – da Ihre Gründung doch in Italien begann? Was hat Sie überhaupt veranlasst, vor fast 200 Jahren ein solches Werk zu beginnen? Dazu noch unter einem mir unverständlichen Namen: „Anbeterinnen des Blutes Christi“?

MDM: Ihr Interesse als ehemalige Schülerin in Schaan ehrt mich und da gibt es viel zu erzählen.

Das politische und soziale Umfeld meiner Heimat Italien weckte in mir den Wunsch, besonders Frauen und Mädchen zu ihrer menschlichen Würde zu verhelfen; und so begannen wir (einige Gefährtinnen und ich) in dem kleinen Bergdorf Acuto, unseren Beitrag zu leisten. Die tiefere Motivation war unsere Überzeugung, dass Jesus Christus alle Menschen liebt und dass er sich besonders der Armen und Zurückgesetzten angenommen hat. Seine Liebe sollte Ansporn und Triebfeder unseres Wirkens werden.

Auf den Titel der neuen Gründung im Jahre 1834 komme ich später zurück; jedenfalls hat sich seine Bedeutung im Leben der vielen ASC in ihrer Sendung in aller Welt bewährt.

Bis wir hier in Liechtenstein vor genau 100 Jahren Einlass fanden, durchlebte die Gemeinschaft eine wahre Odyssee!


FL: Sie wecken meine Neugier und mein Interesse…

MDM: Die einzelnen Stationen kann ich Ihnen heute nur in Kürze nennen – obwohl es vieles dazu zu berichten gäbe: sonst kommen wir nicht zu Ihrem Hauptanliegen.

Junge Frauen aus dem Schwarzwald (D) kamen 1845 bei einer Wallfahrt nach Einsiedeln auch nach Steinerberg im Kanton Schwyz, gründeten dort eine kleine Gemeinschaft, da dies in ihrer Heimat verboten war. Sie wurden jedoch bereits nach drei Jahren durch die kirchenfeindliche Regierung gezwungen, Steinerberg wieder zu verlassen.


FL: War ihr Traum nun zu Ende – kehrten sie in ihre badische Heimat zurück?

MDM: Als Verbannte wanderten sie ins Ungewisse, gelangten schliesslich über verschiedene Raststätten bis ins Elsass (Frankreich). In der Kirche von Ottmarsheim kehrten sie ein; vom Ortspfarrer wurden sie gebeten zu bleiben, was ihnen auch neun Jahre lang vergönnt war. Sie lebten dort als kontemplative Gruppe.

Die Anfrage eines Pfarrers in Gurtweil/Baden, ihm zu folgen und als Erzieherinnen und Lehrerinnen tätig zu sein, kam bei vielen gut an; sie wollten gerne in ihrer badischen Heimat apostolisch wirken. Einige blieben in Ottmarsheim und trennten sich von der italienischen Gründung: sie lebten dort weiter als kontemplative Gemeinschaft mit der benediktinischen Regel.

Die apostolisch ausgerichtete Gruppe in Gurtweil pflegte regen Kontakt mit der italienischen Gründung; sie erhielten als Zeichen ihrer Zugehörigkeit das „Herzchen“, das alle ASC auf der ganzen Welt heute noch tragen.


FL: Diese Trennung der Gemeinschaft war sicher für beide Teile nicht einfach und sehr schmerzlich.

MDM: 1873 wurde der Schuldienst für die badische Gemeinschaft von der Regierung verboten. So waren sie nach 16 Jahren segensvoller Tätigkeit wieder heimatlos!

FL: Hätten sie nicht zu ihren Familien zurückkehren können, in ihre eigene Heimat?

MDM: Bischof Junker aus den USA suchte Schwestern für die Pfarrschulen der katholischen Einwanderer – ein Angebot für die ASC, weiter zu wandern… für die meisten. Wenig ältere und kränkliche Schwestern blieben zurück. Nach kurzer Zeit stellte Bischof Junker die Schwestern in seiner Diözese vor die Entscheidung, sich von Rom zu trennen oder seine Diözese zu verlassen. Die meisten blieben, unterstellten sich seiner Leitung und wurden so eine diözesane Gemeinschaft – das heutige O`Fallen.

Wenige blieben mit der italienischen Gründung verbunden und begannen neu. Resultat: die Provinz Ruma!


FL: Schon wieder eine Trennung! Was für schmerzliche Prozesse mussten damit verbunden sein!

MDM: Die kleine Gruppe der älteren und kränklichen Schwestern kehrte nach Europa zurück, sie suchten Zuflucht bei Bekannten in Feldkirch, dann in Rankweil und lebten dort für einige Jahre als rechtlose und heimatlose Flüchtlinge. Ihre Lebensart muss die Menschen beeindruckt haben, denn es baten viele junge Frauen um Aufnahme in die Gemeinschaft.

Bosnien 1879: Ein neuer Weg zeigte sich, als Abt Franz Pfanner, ein Vorarlberger, bei einem Besuch in Rankweil die Schwestern bat, mit ihm nach Bosnien zu kommen, um dort ein Kloster zu gründen mit einer Schule für arme Mädchen. Eine beträchtliche Gruppe Schwestern folgten seiner Einladung und wirkten dort. Einheimische junge Frauen vergrösserten die Gemeinschaft und übernahmen bald die Leitung. Nach dem 1.Weltkrieg 1918 kehrten die „deutschen“ Schwestern nach Rankweil zurück.


FL: Was Sie erzählen, liebe Maria De Mattias, klingt fast unglaublich! Wie sollte das weitergehen?

MDM: Immer mehr junge Frauen baten in Rankweil um Aufnahme in die Gemeinschaft: Der Bischof jedoch verweigerte die Gründung eines Noviziates, da Vorarlberg schon zu viele andere Schwestern hatte! So hielten also die Schwestern in Rankweil Ausschau nach neuen Lebens- und Wirkungsmöglichkeiten in deutschsprachigem Gebiet. So, jetzt sind wir angekommen im Jahre 192O – bei ihrer Ausgangsfrage!

FL: Ich bin sehr betroffen von dem Weg dieser tapferen Frauen, von ihrem Mut zu immer neuen Aufbrüchen.

MDM: Im Nachhinein ahnen wir auch den Sinn einer solchen Odyssee – sind doch auf diesem Weg grosse Zentren entstanden mit vielen neuen Berufungen und Wirkungsstätten: Ruma, Wichita, Columbia (USA), Manaus (Brasilien), Zagreb (Kroatien), Wroclaw(Polen) und hier in Liechtenstein (Gutenberg/Schaan)

Die Schwestern in Rankweil hielten also Ausschau nach neuen Lebens- und Wirkungsmöglichkeiten. Die Regierung in Liechtenstein hielt Ausschau nach Ordensfrauen, die im alten Schloss Gutenberg ein Waisenhaus leiten sollten. So war beiden Seiten geholfen; die Schwestern zogen 1920 in Gutenberg ein. Die Gemeinden Liechtensteins wollten jedoch kein Waisenhaus, sondern eine Haushaltungsschule und verschiedene Angebote für Frauen und Mädchen. Das kam den Schwestern sehr entgegen.

Wieder baten viele junge Frauen aus Österreich und Deutschland um Aufnahme in die Gemeinschaft, sodass das „Schloss“ für die wachsende Gemeinschaft bald zu klein war. So bahnte sich ein neuer Aufbruch an, bereits nach 15 Jahren regen Schaffens in Liechtenstein.

Dazu kam, dass die Gemeinde Balzers das „Schloss“ dem Fürstenhaus abkaufte und von den Schwestern einen ziemlich hohen Mietpreis forderte, den sie nicht zahlen konnten. Es blieb keine andere Wahl, als eine neue Bleibe zu suchen.


FL: Die Geschichte der Anfänge scheint sich zu wiederholen.

MDM: Die tatkräftige Leiterin der Gemeinschaft, Sr. Paulina Schneeberger, entschloss sich – trotz grosser Armut – für einen Bauplatz auf dem fast menschenleeren Berghang, auf der Duxwiese neben der Marienkapelle in Schaan. Pfarrer Johannes Tschuor nennt sie eine Frau mit „einem unverschämten Gottvertrauen“.

FL: Gottvertrauen ist sicher gut – aber wer stellte die Mittel zur Verfügung für ein solches Unternehmen?

MDM: Zinslose Darlehen machten es möglich, die Unternehmer und Arbeiter zu bezahlen. Termingerecht – nach genau einem Jahr der Grundsteinlegung (22.7.34) - wurde das hochverschuldete Kloster durch den Churer Bischof eingeweiht – und der Hl. Familie anvertraut.

FL: Warum heisst es denn heute „Kloster St. Elisabeth?

MDM: Zu Ehren der Landesmutter, Fürstin Elsa von Liechtenstein. Die Schwestern hatten durch diese Namensgebung insgeheim auf finanzielle Unterstützung gehofft. Sie erhielten die Bewilligung zur Sammlung von milden Gaben – mit bischöflichem Empfehlungsschreiben - und so begannen die Bettelreisen einiger Schwestern über Jahre hinweg.

FL: So steht das Kloster St. Elisabeth also seit 85 Jahren auf der Höhe am Fusse der Drei Schwestern.

MDM: Es ist das Zentralhaus – das „Mutterhaus“ – für alle deutschsprachigen Schwestern der internationalen Gemeinschaft: Schwestern aus Österreich, Schweiz, Deutschland, Kroatien und für fünf  Schwestern aus Liechtenstein.

FL: Haben die Schwestern auch hier in Liechtenstein das Grundanliegen ihrer Gründung verwirklicht, so vor allem die Förderung der Würde der Frauen und Mädchen und ihre Bildung in verschiedener Hinsicht?

MDM: Schon in Gutenberg hatten die Schwestern gleich begonnen mit den Angeboten verschiedener Kurse für Haushaltführung, Musikunterricht, Privatstunden in Handelsfächern. In Schaan boten sich mehr und grössere Möglichkeiten: zuerst für vier Jahre ein Mädchen-Gymnasium vor allem für Mädchen der Flüchtlingsfamilien, die aus politischen Gründen aus Österreich und Deutschland durch die Kriegszeiten eine Zuflucht gefunden hatten

FL: Weshalb wurde dieser Schultyp nicht weitergeführt?

MDM: Nach dem Zusammenbruch des Hitlerreiches kehrten diese Familien in ihre Heimat zurück. Die Liechtensteiner hatten damals andere Schwerpunkte: sie wollten für ihre Töchter eine gründliche Allgemeinbildung, kaufmännische Ertüchtigung und umfassende hauswirtschaftliche Kenntnisse. So begann eine Sekundar-, Hauswirtschafts- und Handelsschule – ein vierjähriges Programm in den verschiedenen Räumlichkeiten des Klosters.

FL: Wurde dieses Angebot auch genutzt?

MDM: Viele externe Schülerinnen aus allen Gemeinden strömten herbei – daneben nahmen über 80 Schülerinnen aus den umliegenden Ländern am Unterricht teil und wohnten im Klosterareal. Die Durchmischung der Schülerinnen brachte auch einen wertvollen kulturellen Austausch. Die wachsende Schülerinnenzahl drängte auf den Bau eines eigenen Schulhauses, dessen Einweihung 1957 stattfand.
  
FL: Heute kennt man diese Schule als „Realschule St. Elisabeth“

MDM: Die letzte Diplomfeier für Handelsschülerinnen war 1977. Die Umstrukturierung begann bereits einige Jahre früher (1974), bedingt auch durch immer weniger Lehrschwestern und mehr weltliche Lehrkräfte, die eine Stelle suchten. Bis in die 90er Jahre zogen sich die Schwestern langsam ganz aus dem Schuldienst zurück und es wurde eine staatliche Realschule, die in ein paar Jahren leider aufgegeben wird.

FL: Bedeutete dieser Rückzug das „Aus“ für die apostolische Arbeit der Schwestern?

MDM: Keineswegs! Das II. Vatikanum öffnete Fenster und Türen für einen neuen frischen Wind in unserer Kirche! Zwar waren die Schwestern durch alle Jahrzehnte ihrer bewegten Geschichte ihrem apostolischen Auftrag treu, sich besonders für Frauen und Mädchen  in Gesellschaft, Bildung und Kirche einzusetzen - aber jetzt war ein spiritueller Erneuerungs-Prozess gefordert, eine bewusste Rückkehr zu den Quellen, woraus die Kraft strömt für den apostolischen Dienst.

FL: Wie wurde dieser Prozess angegangen?

MDM: Angebote für das Theologiestudium, zahlreiche Kurse und Tagungen zur Vertiefung unserer Spiritualität des Blutes Christi, Aufsuchen der Gründungsstätten in Italien u.v.m.

Das Ergebnis eines Entscheidungs-Prozesses war die Eröffnung eines kleinen Glaubens- und Spiritualitäts-Zentrums im jetzt leerstehenden Haus MDM, um mit allen suchenden Menschen auf dem Glaubensweg voranzukommen. Heute heisst dieses Projekt „Brot und Rosen“: es enthält verschiedene Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.


FL: Wir sind im „Heute“ der Entwicklung des Klosters und der Schule St. Elisabeth angelangt. In den vergangenen 100 Jahren haben aber auch die meisten Gemeinden im Ländle die Schwestern vor Ort erlebt.

MDM: Ja, die Dienste der Schwestern vor Ort waren so vielseitig wie die Bedürfnisse der Menschen, unter denen sie lebten: Unterricht in Volksschulen, in Handarbeit und Hauswirtschaft, Kindergärten; Leitung in Bürgerheimen (Eschen und Mauren); Ambulante Krankenpflege, auch Privat-Krankenpflege, Haushaltführung bei den Patres CPPS und den Schulbrüdern im Marianum in Vaduz; Leitung der weiblichen Abteilung im Badebetrieb St. Laurentiusbad,  -- ja, sogar manche Erdenbürger erblickten in der kleinen Entbindungsstation in Eschen das Licht der Welt!

FL: War das Wirken der Schwestern in den vergangenen 100 Jahren auf Liechtenstein beschränkt?
MDM: An 50 verschiedenen Orten in FL, CH, D, Oe lebten kleinere und grössere Gruppen der Schwestern in ganz verschiedenen Diensten, wie es die jeweilige Not erforderte – sogar im missionarischen Dienst in Brasilien, Afrika und Sibirien setzten sich einzelne Schwestern ein.

Wenn Sie mehr und Neueres darüber erfahren wollen, lesen Sie in unserem umfangreichen Geschichtswerk „Das Weizenkorn“; einige markante Persönlichkeiten sind auch in den sog. „Profilen“ dargestellt.


FL: Liebe Maria De Mattias, das vielfältige Wirken Ihrer Schwestern in unserm Land in den vergangenen 100 Jahren erfüllt mich mit Dankbarkeit und Achtung. Ich frage mich, was war und ist die treibende Kraft der Menschen, die sie zu solchem Wirken befähigt? Aber auch: Was bleibt von alledem im Hier und Heute?

MDM: Von aussen betrachtet: Nicht viel! Die meisten Filialen mussten geschlossen werden aus Mangel an Nachwuchs. Ein kleiner Nachtrag scheint mir noch wichtig: Immer wieder fanden Flüchtlinge – einzelne und ganze Familien – im Kloster St. Elisabeth Aufnahme und ein Stück Heimat für kürzere oder längere Zeit – vielleicht eine Erfahrungs-Frucht aus der eigenen Geschichte als immer wieder Verbannte, Vertriebene, Heimatlose..

Was bleibt? Zahlenmässig eine kleine Gruppe von 25 Schwestern, die an vier verschiedenen Orten leben – im Kloster selber 13 meist ältere Schwestern – doch unterstützt und belebt durch viele sog. „Freunde des Klosters“ spielt sich dort ein reges spirituelles Leben ab, das vielen Menschen gut tut und sie aufatmen lässt in der kirchlichen Situation, besonders Liechtensteins…

Bis jetzt ist unser Gespräch hauptsächlich um äussere Ereignisse und Fakten gekreist: Nun zu Ihrer Frage nach der tragenden Kraft.

FL: Ja, das interessiert mich sehr.

MDM: „Anbeterinnen des Blutes Christi“, dieser Titel unserer Gemeinschaft, ist ein Programm, eine Ausrichtung. Wer sich darauf ausrichtet, d.h., wer sich auf Jesus Christus ausrichtet, auf IHN,
  • der durch seine Menschwerdung, sein Leben und Wirken einen menschenfreundlichen, barmherzigen Vater-Gott verkündete,
  • dies mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung bezeugte (Blut = Tod und Leben!),
  • Wer das in seinem eigenen Leben immer neu buchstabiert – in welcher Lebensphase auch immer – und in Seinen Fussstapfen zu gehen versucht, um diese Frohe Botschaft den Menschen immer neu zu bringen …….
  • der lebt „Anbetung“
Das ist keine hohe Theologie, das ist ein Weg, ein Lebensweg: „Ich bin der Weg“, sagt Jesus.

Silja Walter, Sr. Hedwig, die berühmte Dichterin vom Kloster Fahr, hat zwei Mysterienspiele verfasst, um diese Spiritualität in der Tiefe aufleuchten zu lassen:

1984 – zur 150-Jahrfeier in Acuto – „Sie folgen dem Lamme“. Vielleicht erinnern Sie sich, dass dieses Mysterienspiel damals in der Pfarrkirche von Schellenberg einige Male mit grossem Erfolg aufgeführt wurde – dargestellt von Lehrpersonen, Schülerinnen, Schwestern

1995 – zum 150. Gründungstag der ASC in Steinerberg (1845) „Die purpurrote Kordelschnur“; ebenfalls mehrere Male aufgeführt in Goldau.

In beiden Spielen ist Geschichte und Spiritualität miteinander verwoben und transparent gemacht. Ich kann Ihnen die Lektüre dieser beiden Spiele sehr empfehlen!

Unser Zeichen der Zugehörigkeit – das Herz mit dem Kreuz – drückt diese Spiritualität ebenfalls in Kürze aus.


FL: Liebe Maria De Mattias, Sie haben mich mitgenommen auf dem Weg durch die Geschichte der Anbeterinnen des Blutes Christi bis heute. Ich bin reich beschenkt und danke ihnen von ganzem Herzen.

MDM: „Erinnerung ist die Gegenwart der Vergangenheit“, sagt schon Augustinus.
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   Maria De Mattias (1805-1866), aus dem kleinen Bergdorf Acuto/Italien, gründete mit 29 Jahren
   den Orden der Schwestern ASC - Anbeterinnen des Blutes Christi und zu ihren Lebzeiten über 60
   Schulen für Mädchen. Die Bildung und Würde von Mädchen und Frauen blieben das grosse Ziel
   der Ordensschwestern.  2003 wurde Maria De Mattias heiliggesprochen.     
 
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   Quellen:            „Wenn das Weizenkorn stirbt“, Geschichte der Provinz Schaan von 1908-1991
                            Jahrbuch 107, Historischer Verein Liechtenstein, S 1-70,
                            Martina Sochin, 2007, „Du Mägdlein höre!“ über das Höhere Töchterinstitut St. Elisabeth 1935-1994
                            www. Kloster.li – (Fiktives) Gespräch einer ehemaligen Schülerin mit der Gründerin

Bildmaterial finden sie unter der Galerie auf der Webseite!
 






... in St. Elisabeth im Oktober und November
 
  • Sonntag, 25. Oktober: 11.00 Uhr Gottesdienst
  • Sonntag, 1. November: 11.00 Uhr Gottesdienst am 1. Sonntag
  • Sonntag, 8. November: 11.00 Uhr Gottesdienst
  • Mittwoch, 11. November: 19.30 Uhr Taizégebet
  • Sonntag, 15. November: 11.00 Uhr Jugendgottesdienst am 3. Sonntag
  • Samstag, 21. und Sonntag, 22. November: Kalligraphie Ausgebucht!
  • Sonntag, 22. November: 11.00 Uhr Gottesdienst
  • Samstag, 28. und Sonntag, 29. November: Auszeit
  • Sonntag, 29. November: 11.00 Uhr Gottesdienst

 


Wir bitten Sie, für das Betreten des Klosters St. Elisabeth sowie das Haus Maria De Mattias eine Schutzmaske mitzunehmen. In allen öffentlich zugänglichen Innenräumen gilt eine generelle Maskenpflicht (Foyer/Empfang, Flure, Kapelle).
BITTE BEACHTEN SIE DIE GELTENDEN
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