Matinée am Sonntag



 am 5. Februar mit Caritas Seelsorger Mag. Elmar Simma
            „Für das Vergangene Dank, zum Kommenden Ja,        
              aber heute lebe ich!“                                     
Es ist gut, zwischen dem Jahresanfang und Beginn der Fastenzeit das eigene Leben in den Blick zu nehmen und zu überlegen, was denn „heute“ für mich gut oder nötig wäre.
 
 
am 2. April mit Martina Dünser-Davis
            „Religiöse Analphabeten“: Generation LOST?                                     
„Der einzige Vorwurf, den ich mir mache: Ich habe meinen Kindern in Sachen Politik und Religion nichts mitgegeben, weil ich mich selbst dafür nicht interessierte.“ - Das ist die Bilanz eines Vaters, der seine beiden Söhne mit 19 und 23 Jahren an den IS verliert. Die schockierende Geschichte einer „ganz normalen“ deutschen Mittelstandsfamilie lässt die Theologin Martina Dünser-Davis nicht los: Die Generation, die nach dem Hören zu schreiben gelernt hat, denkt und arbeitet seit Kindergartentagen projektbezogen und ergebnisorientiert, permanent im Datenflow aus dem Internet. Doch was, wenn diese Generation auch in ihrer Seele festschreibt, was sie hört?! Wenn sie die Firmung als ein einmaliges Projekt bearbeitet und ansonsten ihre Informationen von dubiosen Seiten aus dem Internet bezieht?!  
Inwiefern stehen wir als (Gross)Eltern und Lehrer, aber auch als Gesellschaft in der Verantwortung religiöser „Datenübermittlung“? Was können, was dürfen und was müssen wir tun, um jungen Leuten heute zu helfen, eine stabile Persönlichkeit aufzubauen, die mit dem Mut des Herzens und des Freude des Glaubens auf Verwirrungen und Probleme reagiert?


am 3. September mit Dr. theol. Günther Boss
            Gibt es ein Leben nach dem Tod?
In der Menschheitsgeschichte sind wir vielleicht die erste Generation, die "immanentistisch" lebt, im Hier und Jetzt zwischen Geburt und Tod. 
Fragen nach einem Jenseits des Todes sind weitgehend verblasst. Für frühere Generationen waren solche Fragen nach Tod und Auferstehung, nach Himmel und Hölle, nach einer Zukunft nach dem Tod, ganz entscheidend in der Lebens-orientierung. Was können wir heute über den Tod wissen, was dürfen wir, was sollen wir über den Tod hinaus hoffen? 
Die Matinée möchte ausgewählte Aspekte einer christlichen "Lehre von den letzten Dingen" (Eschatologie) beleuchten.
 
am 3. Dezember mit Bischof em. Erwin Kräutler
            „Amazonien geht uns alle an.“
Am Amazonas entscheidet sich die Zukunft der Erde. Wissenschaftler entdecken die Klima regulierende Funktion Amazoniens für den ganzen Planeten. Die Indigenen Völker sind plötzlich als die wirklichen Beschützer des tropischen Regenwaldes anerkannt. Die Natur, die Schöpfung ist ja seit eh und je ihre Mitwelt. Aber der skrupellose Abbau der Naturreichtümer mit  irreversiblen Auswirkungen für die Bevölkerung bedroht das Ökosystem. Es geht um Profit um jeden Preis, selbst wenn Menschen, ja sogar ganze Völker und ihre Mitwelt auf der Strecke bleiben. Bischof Erwin möchte das Bewusstsein  fördern, dass wir hier in Europa selbst von den Folgen des ausbeuterischen Raubbaus und der Missachtung der Schöpfung betroffen sein werden. Es geht um den Schutz unseres gemeinsamen Hauses.
 
Ort: Café und Vortrag im Haus Maria De Mattias, Gottesdienst in der Klosterkapelle
Zeit: Sonntag 5. Februar, 2. April, 3. September, 3. Dezember ist jeweils ab 09.00 Uhr das Café geöffnet
09.30 – 10.45 Uhr Vortrag und Austausch
11.00 – 12.00 Uhr Gottesdienst
Kosten: Vortrag – freier Eintritt, nur für Kaffee und Gipfel wird ein freiwilliger Beitrag erbeten.  Anmeldung nicht erforderlich!


 

© Kloster St. Elisabeth, Duxgass 55, 9494 Schaan - Telefon 00423 239 64 44
Anzahl Besucher: 145105   -   Letzte Aktualisierung: 22. Mai 2017