Geschichtliches



Geschichte der Gemeinschaft

Wir sind „Anbeterinnen des Blutes Christi“ (Adoratrices Sanguinis Christi - ASC) - eine internationale und multikulturelle katholische Ordensgemeinschaft, gegründet 1834 in Acuto - einem kleinen Bergdorf südöstlich von Rom.
 
                  
                   Wir weihen uns Gott durch unsere Gelübde.

                   Wir schöpfen die Kraft aus dem
                   offenen Dasein im Gebet.

                   Wir leben in Gemeinschaft
                   und lassen uns durch sie bereichern
                   und herausfordern.

                   Wir geben allen weiter,
                   was wir selber empfangen haben.

Die Gründerin, Hl. Maria De Mattias, hat mit der Schule begonnen. In den Bergdörfern hatten damals besonders die Mädchen  keine Gelegenheit zur Schule zu gehen. Die Lehrerin erzählte so begeistert von Jesus, dass sich schnell
Scharen von Mädchen und Frauen und bald auch Burschen und Männern um sie sammelten und ihr stundenlang
zuhörten.

Sie, die selber nicht lesen und schreiben gelernt hatte, predigte auch Priestern und schrieb einige tausend Briefe, von
denen noch viele erhalten sind. In den Anfängen wuchs die Zahl der italienischen Anbeterinnen rasch. Sie wurden
einflussreich in der Bildung und Erziehung der Jugend. In abgelegenen Dörfern gründeten sie Volksschulen, in
grösseren Zentren weiterführende Schulen, vor allem für Mädchen. Heute leben in Italien an die 700 Schwestern in
einer Region. Ihre Zentralhäusern sind in Acuto, Bari, Florenz und Rom, wo auch das Generalhaus ist. Nach dem
Konzil haben sie Missionen mit Ausbildungszentren für einheimische Berufungen eröffnet in Argentinien, Bolivien,
Indien, Guinea Bissau, Tanzania und nach 1990 auf den Philippinen und in Albanien.

Elf Jahre nach der Gründung in Italien entstand in der Zentralschweiz eine Gemeinschaft, die auch das Blut Christi
verehrte. Es waren badische Frauen, die wegen des Kulturkampfes nicht in Deutschland leben konnten. Um einer
Vertreibung auch aus der Schweiz zu entgehen, schlossen sie sich der jungen Gemeinschaft in Italien an. Es kam
dann trotzdem zur Vertreibung aus der Schweiz. Wie bei vielen anderen Gemeinschaften benützte die Vorsehung
diese schwierigen Zeiten, um die Kongregation in der weiten Welt Fuss fassen zu lassen. Dieses vertriebene Häufchen
war nämlich die Wurzel der späteren Regionen in Liechtenstein, Kroatien, Polen, USA, Indien und Brasilien. Heute sind
wir ca 1300 Schwestern in 26 Staaten und auf allen sechs Kontinenten tätig.




Reorganisationsprozess der Kongregation

Der letzte Generaltag im Jahr 2011 hat den Einsatz für die Reorganisation der Kongregation bestätigt. So ist unsere Kongregation neu in Kontinentale Zonen, Regionen, Gründungen und Missionen eingeteilt.

 
Kontinetale Zonen
 
Regionen
 
Gründungen
 
Missionen
 
AFRIKA
 
Tansania
 
Guinea Bissau
 
Mosambik
 
ASIEN
 
Indien
 
Korea
Philippinen

 
AMERIKA
 
Brasilien
USA
Argentinien
Bolivien
Peru
Guatemala
EUROPA


 
Italien
Kroatien
Liechtenstein
Polen
Spanien
Australien

 
Albanien
 

Weissrussland
Sibirien

Jede kontinentale Zone fördert die Zusammenarbeit der Schwestern innerhalb der Zone. Diese neue Reorganisation ermutigt uns, den Prozess als konketen Schritt zu leben, um die Beziehungen unter uns zu festigen und die spirituellen, personellen und materiellen Ressourcen miteinander zu teilen.

Wenn du noch mehr über unsere weltweite Kongregation erfahren möchtest, dann schaue bei: www.asc.pcn.net




Unsere Mitbrüder - Missionare vom Kostbaren Blut (CPPS)

Die Geschichte unserer Gemeinschaft ist eng verbunden mit den Missionaren vom Kostbaren Blut. Durch den Rat des Hl. Kaspar del Bufalo, Gründer der Missionare, gründete Hl. Maria De Mattias unsere Kongregation. Über vierzig Jahre hatte unsere Gründerin den Ehrw. Johannes Merlini, CPPS, zum geistlichen Leiter. Er war auch ihr starker Halt im begonnen Werk und schrieb ihr erstes Lebensbild.

Gemeinsam beschäftigt uns immer wie die glei­che Fra­ge: Wie kann Got­tes er­lö­sen­des und be­f­rei­en­des Wir­ken in der
Welt und Kul­tur von heu­te spür­bar und er­fahr­bar wer­den?
Das Blut Je­su Chris­ti ruft uns und for­dert uns auf, mit den Men­schen, wo im­mer sie ste­hen, Gott zu be­geg­nen.

Mehr Informationen über unsere Mitbrüder: www.missionare-vom-kostbaren-blut.org
 

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