Gemeinschaft Steinerberg

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St. Annaheim
Sattelstrasse 6

CH - 6416 Steinerberg


Neben Acuto (Italien) entstand in Steinerberg die zweite

Wurzel des internationalen Baumes unserer Kongregation.

Zurzeit leben im St. Annaheim 9 Schwestern, die ihr Leben

zusammen mit andern Betagten teilen. Ihre Aufgabe ist vor allem

das Apostolat des Gebetes und andere kleine Dienste im Haus.

Immer wieder begegnen die Schwestern Menschen, die sich

unnütz vorkommen und am Sinn ihres Lebens zweifeln. In

solchen Situationen helfen gut gemeinte Worte meistens nicht

weiter. Es ist den Schwestern daher wichtig, aufmerksam

zuzuhören und von innen kommende Liebe weiter zu schenken. 

Solche Liebe ist nicht machbar – sie ist ein Gnadengeschenk

Gottes, für das sich die Schwestern im Gebet offen halten.

Weitere Informationen: www.stannaheim.ch

 

   

    

Miteinander                                                               Mit der Natur auf du und du                 Gemeinsam beten

 

     

     Aufmerksam pflegen                                                     Dienst am Altar                                 Im Speisesaal 

 

 

 175 JAHRE ASC GEFEIERT IN STEINERBERG

Wir ASC der Gemeinschaft im St. Annaheim hatten am 21. Januar zu einer Begegnung eingeladen. Gemeinsam mit den Leuten des

St. Annaheimes und des Dorfes wollten wir die 175 Jahre ASC-Kongregation feiern. Diese Begegnung war eine der Initiativen,

die wir für das Jubiläumsjahr geplant hatten.

Begegnung mit Erwachsenen

Zuerst schauten wir den DVD „Wir Schaaner Schwestern“, der bei allen sehr gut ankam. Anschliessend stellten Sr. Lisbeth und

Sr. Johanna einige Projekte der Region Schaan und der Schwestern anderer Regionen vor und versuchten, mit den Anwesenden

in ein Gespräch zu kommen. Am Nachmittag waren ca. 40 Personen der Einladung gefolgt, am Abend ca. 20. Die Anwesenden hörten

interessiert zu und liessen sich auf die anschliessende Möglichkeit zum Gespräch ein.

Angesprochen wurden dabei in etwa folgende Themen:

  • Wertschätzung der Präsenz der Schwestern im St. Annaheim und in der Pfarrei;
  • Heiligsprechung von Maria De Mattias – was heisst es, heilig zu werden?
  • Wie finanziert sich eine Ordensgemeinschaft?
  • Warum tragen nicht alle die gleiche Kleidung?
  • Wertschätzung der Internationalität der Gemeinschaft (Im Steinerberg sind immer wieder internationale ASC-Gruppen zu

          Gast, was einzelnen Pfarreiangehörigen die Gelegenheit zur Begegnung gibt; Franz Schuler, der Leiter des St. Annaheimes,

          war unter den Laien, die 2005 am Generaltag teilgenommen hatten.)

  • Mangel an Berufungen – warum holt ihr nicht Schwestern aus andern Ländern, um eure Werke weiter zu führen?

                                                                           

Zum Abschluss offerierten wir ein Glas Klosterwein aus Schaan, Käse und Brot aus Steinerberg. Das gab Gelegenheit, ungezwungen

miteinander zu plaudern und auf die 175 Jahre ASC-Kongregation anzustossen.

 

Begegnung mit Kindern

Diese Begegnung war eine Initiative der Katechetinnen. In einer Religionsstunde hatten sie die Kinder (4. Und 5. Klasse) vorbereitet.

Dazu verwendeten sie unser Symbol, das Herz mit dem Kreuz und zwei Lebensbilder von verstorbenen Schwestern (Sr. Ignatia und

Sr. Ancilla). Die Kinder haben den DVD gesehen und sich konkrete Fragen überlegt, die sie den Schwestern stellen wollten.

Am Nachmittag des 26. Januar fanden wir Schwestern uns im Kreis von ca. 25 Kindern. Um uns kennen zu lernen, hatten alle einen

für sie bezeichnenden Gegenstand mitgenommen. Da kamen Spielsachen, Bücher, Schuhe, angefangene Strickarbeiten, Häkeleien,

Blumen, Flöte… Die anschliessenden Fragen kamen spontan und sehr direkt:

Was machen Sie in der Freizeit?

Was heisst ASC?

Wie viele Jahre sind sie in Steinerberg?

Was muss man machen, um ins Kloster zu kommen?

Warum sind sie ins Kloster gegangen?

Zum Abschluss gab’s Sirup und von den Schwestern vorbereitete Mailänder Herzen. Die Kinder überraschten die Gemeinschaft mit

einem Strauss bunter Rosen. 

                                                                                                           

Alles in allem war die Begegnung eine gelungene Sache, die unsere Freude an der Zugehörigkeit zu dieser Kongregation verstärkte.

 

Sr. Johanna Rubin, ASC