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Als muntere Quelle wurde er geboren. Unbeschwert tanzten seine Wasser den Berg hinab und wunderten sich nicht darüber, dass sie immer mehr wurden. Es war einfach schön, in der Gemeinschaft zu tanzen und lustig über Steine und Schwierigkeiten hinweg zu hüpfen. „Wohin geht die Reise?“ fragte die Wasseramsel, als schon ein kleiner Bach aus dem Wasser geworden war, dem sich nichts mehr entgegen stellen konnte. "Zum Ozean. Dort liegt meine Erfüllung. Jeder meiner Tropfen wird zum Meer und das Meer wird zu meinen Tropfen. Dort bin ich alles in allem.“ Inzwischen war der junge Fluss in der Ebene angekommen. In seinem Bett spiegelten sich der Mond und die Sonne. Vor allem aber die Wolken. Sie sahen aus wie weiße Schiffe, die sich von seinem Wasser treiben ließen. Der Fluss wollte mit den Wolken spielen. Doch sie ließen sich nicht einfangen und er ärgerte sich, weil er nicht alles erreichen konnte, was er sich wünschte. An manchen Tagen entzog sich ihm die Sonne, dann schien alles so grau und so hoffnungslos. Doch eines Nachts hielt der Mond, er war zu seiner vollen Größe angewachsen, mit ihm Zwiesprache. Inzwischen war der Fluss breit und behäbig geworden. Er hatte sein großes Ziel aus den Augen verloren und dachte nicht mehr ans Meer. Schließlich hatte er genug an Lasten zu tragen, die ihm die Menschen aufgeladen hatten. Sein Wasser war darüber trüb geworden, so wie seine Gedanken. „Es ist Zeit, auf deine innere Stimme zu hören“, sagte der Mond. „Du darfst nie dein Ziel aus den Augen lassen. Achte darauf, was wirklich wichtig ist in deinem Leben.“ Am nächsten Morgen sah der Fluss den Himmel mit ganz anderen Augen an. Das strahlende Blau zeigte ihm, dass der unermessliche Himmel seit seiner Geburt als Quelle in seinem Herzen war. Wie konnte er darauf vergessen? Auf einmal fiel alles Trübe und Dunkle, Schwermütige von ihm ab. Die Lasten, die er trug, wurden ganz leicht, so leicht, wie es ihm ums Herz war. Er sah seine Aufgabe, den Dienst, und er sah das große Ziel, die Vereinigung mit dem Ozean, wenn er alles erfüllt hatte, was seine Aufgabe gewesen war. Das erfüllte ihn mit einer großen Leichtigkeit, die er nur ganz am Anfang seines Seins gespürt hatte. Er dachte nicht mehr an morgen. Nur noch an heute. Und er war dankbar. Pfr. Roland Breitenbach, Schweinfurt März 2011 – zum Geburtstag (4. März 1834) der ASC-Kongregation
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Sie, die selber nicht lesen und schreiben gelernt hatte, predigte auch Priestern und schrieb einige tausend Briefe, von denen noch viele erhalten sind. In den Anfängen wuchs die Zahl der italienischen Anbeterinnen rasch. Sie wurden einflussreich in der Bildung und Erziehung der Jugend. In abgelegenen Dörfern gründeten sie Volksschulen, in grösseren Zentren weiterführende Schulen, vor allem für Mädchen. Heute leben in Italien an die 700 Schwestern in einer Region. Ihre Zentralhäusern sind in Acuto, Bari, Florenz und Rom, wo auch das Generalhaus ist. Nach dem Konzil haben sie Missionen mit Ausbildungszentren für einheimische Berufungen eröffnet in Argentinien, Bolivien, Indien, Guinea Bissau, Tanzania und nach 1990 auf den Philippinen und in Albanien. Elf Jahre nach der Gründung in Italien entstand in der Zentralschweiz eine Gemeinschaft, die auch das Blut Christi verehrte. Es waren badische Frauen, die wegen des Kulturkampfes nicht in Deutschland leben konnten. Um einer Vertreibung auch aus der Schweiz zu entgehen, schlossen sie sich der jungen Gemeinschaft in Italien an. Es kam dann trotzdem zur Vertreibung aus der Schweiz. Wie bei vielen anderen Gemeinschaften benützte die Vorsehung diese schwierigen Zeiten, um die Kongregation in der weiten Welt Fuss fassen zu lassen. Dieses vertriebene Häufchen war nämlich die Wurzel der späteren Regionen in Liechtenstein, Kroatien, Polen, USA, Indien und Brasilien. Heute sind wir fast 2000 Schwestern in 26 Staaten und auf allen sechs Kontinenten tätig. Wenn du noch mehr über unsere weltweite Gemeinschaft wissen willst, dann suche unter: www.asc.pcn.net. |
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Herz mit Kreuz und Kette ist Symbol unserer Zugehörigkeit zur Kongregation. |
Der sehr weit gefasste Rahmen der Spiritualität ermöglicht uns auch sehr vielfältige Dienste. Wir sind im
Bereich der Verkündigung tätig, in der Pastoral, Exerzitien und geistliche Begleitung, im Schuldienst, aber
auch im Dienst der Kranken, Betagten, Behinderten und in andern sozialen Bereichen.
Dabei begegnen wir auch Schwierigkeiten, Konflikten, ja grossen Gefahren, wo manche sogar das eigene Leben
aufs Spiel setzen.
Das beweist die Geschichte unserer fünf Schwestern, die im Oktober 1992 umgebracht wurden. Eine von ihnen
schrieb kurz vor ihrem Tod „Wir beten, dass wir immer Frauen sein können, die Gott gehören;
Frauen, die lachen, singen, tanzen;
Frauen, die weniger daran denken, was wir schon gegeben haben, sondern eher, was uns geschenkt wurde…
Frauen, die sich mühen, so menschlich zu werden, wie Jesus es war…“.
Reorganisationsprozess der Kongregation![]()
Der letzte Generaltag im Jahr 2011 hat den Einsatz für die Reorganisation der Kongregation bestätigt.
So ist unsere Kongregation neu in Kontinentale Zonen, Regionen, Gründungen und Missionen eingeteilt.
Kontinentale Zonen |
Regionen |
Gründungen |
Missionen |
AFRIKA |
Tansania | Guinea Bissau |
Mosambik |
ASIEN |
Indien |
Korea Philippinen |
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EUROPA |
Italien Polen Liechtenstein Kroatien |
Spanien |
Albanien Sibirien Australien Weissrussland |
AMERIKA |
Brasilien USA |
Argentinien Bolivien |
Peru Guatemala |
Jede kontinentale Zone fördert die Zusammenarbeit der Schwestern innerhalb der Zone.
Diese neue Reorganisation ermutigt uns, den Prozess als konketen Schritt zu leben, um die
Beziehungen unter uns zu festigen und die spirituellen, personellen und materiellen Ressourcen
miteinander zu teilen.
Im Jahre 1908 kamen die Schwestern von Bosnien nach Vorarlberg zurück und gründeten später die deutschsprachige
Region, die heute ihren Sitz in Schaan, Fürstentum Liechtenstein, hat. Die Region zählt 43 Schwestern.

Einige unserer Gemeinschaften sind „Europa im kleinen“, da wir aus sechs Nationen (A, CH, D, FL, Kroatien und
Slowenien) stammen, alle aber Deutsch sprechen. Mit unseren vielfältigen Diensten versuchen wir, auf die Not
der Menschen zu antworten ihrer göttlichen Würde entsprechend. Uns ist bewusst, dass in jedem Menschen
die Sehnsucht nach Gott pulsiert.
Auf diesem Hintergrund entstand auch unser Leitsatz, an dem sich unser Leben und unser Dienst orientieren:
frei geworden durch Christi Blut, ganz Menschen unserer Zeit, versuchen wir,
uns als frohe Gemeinschaft in Gott zu verankern,
um dienend die Mitmenschen
die frohmachende Liebe Christi erleben zu lassen.

In unseren Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum, sowie in Sibirien, versuchen wir Orte zu schaffen,
wo Schenken und Empfangen, Geben und Nehmen möglich sind, wo wir mit dem Leben wieder neu und versöhnt
ins Gleichgewicht kommen und unsere Verschiedenheiten in Freude und Einfachheit ins Leben integrieren.
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Uns ist bewusst: Hoffnung braucht neue Wege. Durch Visionen, die wir uns schenken lassen, lernen wir aus der Vergangenheit das Heute zu leben und die Zukunft immer wieder neu zu gestalten. Die Spiritualität des Blutes Christi ist eine Spiritualität der Liebe, der Versöhnung, der Erlösung und des Erlöstseins. Sie fordert uns heraus in die Tiefe zu wachsen, auf die inneren Impulse zu hören, auf die Zeichen der Zeit zu achten, sie zu reflektieren und miteinander neue Antworten zu finden – in versöhnter Vielfalt. |
Das Gute geschieht, wenn wir es tun!
VIVAT heisst „Lasst leben“! Dies drückt den tiefen Wunsch nach Leben aus für alles,
was existiert und schliesst die Verpflichtung ein, sich bewusst für jene einzusetzen,
die verwundbar oder schutzlos sind, ausgeliefert den Mächten des „globalen Dorfes“
der jetzigen Zeit.
Was können wir tun – gemeinsam oder jeder einzelne von uns?
Situationen in der Welt aufmerksam.
Dadurch weiten wir unser Denken aus und verändern unser Handeln. Es bilden sich Kreise, wie wenn man einen Stein ins
Wasser wirft, getragen vom Gebet, das unser Handeln für eine menschenwürdigere Welt noch stärkt.
Die Aktionen würdigen die Menschenrechte
Die Schwerpunkte der Aktionen sind die Überwindung der Armut, die Stellung der Frau (im speziellen der Einsatz
gegen den Frauen- und Kinderhandel), eine Kultur des Friedens und die Bewahrung der Schöpfung.
VIVAT macht uns immer wieder aufmerksam auf Geschehnisse, an denen wir nicht vorbeischauen dürfen. Durch die
internationale Vernetzung hat VIVAT Fachpersonen vor Ort und kann die konkreten Tatsachen aufzeigen.
Von Fall zu Fall lädt VIVAT auch zu Aktionen ein, an welchen verantwortungsbewusste Personen mittels Petition auf
Missstände hinweisen.
Als NGO bei der UNO kann VIVAT in Gremien mitreden und sich bei Ungerechtigkeiten, die die Rechte und Würde
der Menschen verletzen, direkt einsetzen.
Oft kann etwas nur geschehen, wenn auch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. VIVAT wählt Projekte aus, die
einen Beitrag zu einer Welt mit Zukunft leisten. Die Schwestern ASC sorgen zusammen mit anderen
Ordensgemeinschaften weltweit für einen Dialog und für eine seriöse Verwendung von Spenden.
Einladung
VIVAT gegründet im Millenniumsjahr 2000, ist eine bei der UNO akkreditierte internationale Nicht-Regierungs-
Organisation und wird von 9 Ordensgemeinschaften, darunter den Steyler Missionaren als Gründer und der ASC
Kongregation getragen.
Wir laden daher gerne Männer und Frauen jeden Alters ein, am Werk und den Ideen von VIVAT mitzudenken
und mitzuwirken.
Flyer mit Kontaktadressen sind im Kloster St. Elisabeth in Schaan, FL erhältlich.
Vielleicht bist du gemeint?
Bist du bereit, dich auf Jesus Christus einzulassen.
Drängt es dich von innen her, den Sprung zu wagen?
Spürst du eine anregende innere Unruhe,
wenn Gott dich in deinem
Leben anrührt?
Suchst du nach Perspektiven und Inhalten,
für die es sich lohnt zu leben und zu arbeiten?
… dann könntest du gemeint sein!
Wir sind gern bereit, dich auf der Suche nach Antworten zu begleiten.
In einigen unserer Gemeinschaften besteht die Möglichkeit zu Leb-mit-uns-Tagen.
Du kannst dort diesen Fragen in aller Ruhe nachgehen, dich erholen, unsere
Gemeinschaft und unser Alltagsleben kennen lernen, mit uns beten, Eucharistie
feiern, austauschen, arbeiten, essen, gemeinsame frohe Stunden geniessen...
Kontaktadressen:
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Weitere Informationen zu "Kloster auf Zeit": http://www.kath.ch/kloster_auf_zeit