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Maria Theresia Weber (1822-1848) war eine von den jungen Frauen aus dem Badischen, die einen tieferen Sinn für ihr Leben suchten und ganz Gott gehören wollten durch die Verehrung des Blutes seines Sohnes. Wegen des Kulturkampfes konnten sie das nicht in Deutschland verwirklichen und gingen deshalb in die Schweiz, nach Steinerberg, Kanton Schwyz. 1847 schlossen sie sich den Anbeterinnen in Italien an. Nach kurzem, segensreichen Wirken und raschem Wachstum vertrieb sie der Kulturkampf noch einmal. Die meisten Schwestern wanderten in die USA aus, wenige nach Bosnien. Kaum 26-jährig starb M. Theresia Weber 1848 und wurde von allen, die sie kannten als Heilige angesehen. |
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Sie, die selber nicht lesen und schreiben gelernt hatte, predigte auch Priestern und schrieb einige tausend Briefe, von denen noch viele erhalten sind. In den Anfängen wuchs die Zahl der italienischen Anbeterinnen rasch. Sie wurden ein-flussreich in der Bildung und Erziehung der Jugend. In abgelegenen Dörfern gründeten sie Volksschulen, in grösseren Zentren weiterführende Schulen, vor allem für Mädchen. Heute leben in Italien an die 800 Schwestern in einr Region ihren Zentralhäusern in Acuto, Bari, Florenz und Rom, wo auch das Generalhaus ist. Nach dem Konzil haben sie Missionen mit Ausbildungszentren für einheimische Berufungen eröffnet in Argentinien, Bolivien, Indien, Guinea Bissau, Tanzania und nach 1990 auf den Philippinen und in Albanien. Elf Jahre nach der Gründung in Italien entstand in der Zentralschweiz eine Gemeinschaft, die auch das Blut Christi verehrte. Es waren badische Frauen, die wegen des Kulturkampfes nicht in Deutschland leben konnten. Um einer Vertreibung auch aus der Schweiz zu entgehen, schlossen sie sich der jungen Gemeinschaft in Italien an. Es kam dann trotzdem zur Vertreibung aus der Schweiz. Wie bei vielen andern Gemeinschaften benützte die Vorsehung diese schwierigen Zeiten, um die Kongregation in der weiten Welt Fuss fassen zu lassen. Dieses vertriebene Häufchen war nämlich die Wurzel der späteren Regionen in Liechtenstein, Kroatien, Polen, USA, Indien und Brasilien. Heute sind wir fast 2000 Schwestern in 25 Staaten und auf allen sechs Kontinenten. Wenn du noch mehr über unsere weltweite Gemeinschaft wissen willst, dann suche unter: www.asc.pcn.net. |
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Herz mit Kreuz und Kette ist Symbol unserer Zugehörigkeit zur Kongregation. |
Der sehr weit gefasste Rahmen der Spiritualität ermöglicht uns auch sehr vielfältige Dienste. Wir sind im
Bereich der Verkündigung tätig, in der Pastoral, Exerzitien und geistliche Begleitung, im Schuldienst, aber
auch im Dienst der Kranken, Betagten, Behinderten und in andern sozialen Bereichen.
Dabei begegnen wir auch Schwierigkeiten, Konflikten, ja grossen Gefahren, wo manche sogar das eigene Leben
aufs Spiel setzen.
Das beweist die Geschichte unserer fünf Schwestern, die im Oktober 1992 umgebracht wurden. Eine von ihnen
schrieb kurz vor ihrem Tod „Wir beten, dass wir immer Frauen sein können, die Gott gehören;
Frauen, die lachen, singen, tanzen;
Frauen, die weniger daran denken, was wir schon gegeben haben, sondern eher, was uns geschenkt wurde…
Frauen, die sich mühen, so menschlich zu werden, wie Jesus es war…“.
Seit dem Generaltag 2005 ist unsere Kongregation in Kontinentale Zonen, Regionen, Gründungen und Missionen eingeteilt.
Kontinentale Zonen |
Regionen |
Gründungen |
Missionen |
AFRIKA |
Tansania Guinea Bissau |
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ASIEN |
Indien |
Korea Philippinen |
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ZENTRALEUROPA |
Schaan Zagreb |
Sibirien Australien |
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OSTEUROPA |
Wrocław |
Sibirien Weissrussland |
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SÜDEUROPA |
Italien |
Spanien |
Albanien |
LATEINAMERIKA |
Brasilien |
Argentinien Bolivien |
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NORDAMERIKA |
USA |
Guatemala |
Mit dieser Reorganisation wagen wir einen konkreten Schritt, um auf sinnvollere Art miteinander in Beziehung zu kommen,
Spiritualität, Personal und materielle Mittel zu teilen. Seit dieser Reorganisation reden wir nicht mehr von den Provinzen,
sondern von den Regionen.
Dieses Schema ziegt, dass die Region Schaan und die Region Zagreb zur Zentraleuropäische Zone gehören.
Die Region Schaan hat 48 Schwestern in 5 Gemeinschaften in den Ländern Deutschland, Österreich, Liechtenstein,
Schweiz und Russland.
Die Region Zagreb hat 194 Schwestern in 40 Gemeinschaften in den Ländern Kroatien, Bosnien, Schweiz, Österreich,
Deutschland, Italien und Australien.
Die Schwestern der beiden Regionen treffen sich einmal im Jahr abwechselnd in Schaan oder Zagreb und tauschen sich über verschiedene Themen aus.
Hier das letzte Treffen in Schaan.
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Im Jahre 1908 kamen die Schwestern von Bosnien nach Vorarlberg zurück und gründeten später die deutschsprachige Region,
die heute ihren Sitz in Schaan, Fürstentum Liechtenstein, hat. Einige unserer Gemeinschaften sind „Europa im kleinen“, da wir aus
sechs Nationen (A, CH, D, FL, Kroatien und Slowenien) stammen, alle aber Deutsch sprechen. Mit unseren vielfältigen Diensten
versuchen wir, auf die Not der Menschen zu antworten ihrer göttlichen Würde entsprechend. Uns ist bewusst, dass in jedem
Menschen die Sehnsucht nach Gott pulsiert.

Auf diesem Hintergrund entstand auch unser Leitsatz, an dem sich unser Leben und unser Dienst orientieren:frei geworden
durch Christi Blut, ganz Menschen unserer Zeit, versuchen wir, uns als frohe Gemeinschaft in Gott zu verankern, um dienend
die Mitmenschen die frohmachende Liebe Christi erleben zu lassen.

In unseren Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum, sowie in Sibirien, versuchen wir Orte zu schaffen, wo Schenken
und Empfangen, Geben und Nehmen möglich sind, wo wir mit dem Leben wieder neu und versöhnt ins Gleichgewicht
kommen und unsere Verschiedenheiten in Freude und Einfachheit ins Leben integrieren.
Uns ist bewusst: Hoffnung braucht neue Wege. Durch Visionen, die wir uns schenken lassen, lernen wir aus der
Vergangenheit das Heute zu leben und die Zukunft immer wieder neu zu gestalten.
Die Spiritualität des Blutes Christi ist eine Spiritualität der Liebe, der Versöhnung, der Erlösung und des Erlöstseins.
Sie fordert uns heraus in die Tiefe zu wachsen, auf die inneren Impulse zu hören, auf die Zeichen der Zeit zu achten,
sie zu reflektieren und miteinander neue Antworten zu finden – in versöhnter Vielfalt.
Vielleicht bist du gemeint?
Bist du bereit, dich auf Jesus Christus einzulassen.
Drängt es dich von innen her, den Sprung zu wagen?
Spürst du eine anregende innere Unruhe,
wenn Gott dich in deinem
Leben anrührt?
Suchst du nach Perspektiven und Inhalten,
für die es sich lohnt zu leben und zu arbeiten?
… dann könntest du gemeint sein!
Wir sind gern bereit, dich auf der Suche nach Antworten zu begleiten.
In einigen unserer Gemeinschaften besteht die Möglichkeit zu Leb-mit-uns-Tagen.
Du kannst dort diesen Fragen in aller Ruhe nachgehen, dich erholen, unsere
Gemeinschaft und unser Alltagsleben kennen lernen, mit uns beten, Eucharistie
feiern, austauschen, arbeiten, essen, gemeinsame frohe Stunden geniessen...
Kontaktadressen:
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Weitere Informationen zu "Kloster auf Zeit": http://www.kath.ch/kloster_auf_zeit